Höhlentrekking
3-4 stündiges Trekking mit einem unserer erfahrenen Höhlenführer.
Erleben Sie die Tiefen des Hintertuxer Gletscher´s
Für Kinder unter 14 Jahren nicht geeignet!

Vor Jahrtausenden sind Gletscherschmelzwässer vom Hintertuxer
Ferner durch das Höhlensystem abgeflossen und haben das heutige
Höhlenlabyrinth geformt.
Bis zum heutigen Tag sind ca 12 km erforscht und vermessen.
500m der eingangsnahen Teile können bei einer einstündigen
Führung erkundet werden.
Für Abenteuer gibt es auch die Möglichkeit eine 3- 4
stündige Trekkingtour zumachen. Bei dieser gelangt man in
tiefer liegende Teile die normal nur Höhlenforschern vorbehalten
sind.
Bei solch einem Höhlentrekking geht man in der Schauhöhle
los und gelangt dann , durch die “Halle der Vereinigung”
, über die Hängebrücke zum Bändermarmor.
Beim sogenannten “Postkastl” steigt man in den “Kolkgang”
ein- vorbei an einigen Gletschermühlen bis hin zum “Hannes
Jodel Dom”.
Diese Halle wurde 1971 von Hannes Jodel entdeckt und nach ihm
benannt.
Nach weiteren 200m Höhlengänger mit teilweise Leitern
und Kletterpassagen- vorbei am “Knappenschluf” kommt
man zum “ÖTK Schacht”.
Dieser Schacht ist 25m tief. Überwunden wird dieser mittels
einer Seilbahn, mit der man auf die andere Seite , in die Überlagerung
der “Hermann Gaun Halle” gelangt.
Dort sieht man auch schon die ersten Calcite. Hinter diesen
Tropfsteinen
kommen dann 2 Kletterstellen, die mit einem Klettersteig zu
vergleichen sind und am Malachitschacht enden.
Am Schacht angekommen entdeckt man an der Decke einen grünen
Malachittropfstein.
Bei diesem Tropfstein wird sich dann rund 18 Meter in die “
Hermann Gaun Halle” abgeseilt.
Wunderschöner Bändermarmor, Hornlinsen und Tropfsteine
schmücken diese Halle. Durch die “Spreizschlucht”
gelangt man in die ,früher als Biwak benutzte “Schäferhalle”.
Auch heute machen wir dort eine Pause.
Von dort aus gelangt man in die “ÖTK Unterlagerung.
Vorbei an Fließfacetten, Excentriques und Stalagtiten.
Nach dem wir das hinter uns gelassen haben erreichen wir eine
ganz besondere Engstelle- die “Bauch und Busen Quetsche”
, dort wird´s eng und so manch korpulenter muss ausatmen
um diese Stelle zu passieren.
So langsam begeben wir uns wieder Richtung Ausgang.
Über die 20m hohe Leiter im “ÖTK Schacht”
hinauf in den “Kolkgang”, weiter zum “Jodel
Dom”, zurück in die Schauhöhle- dem Tageslicht
entgegen…